System der Philosophie - Umschlag

▪• System der Philosophie

Klappentext: Der neue deutsche Idealismus des SDS-Reinhold aus Hamburg hat seinem stillen Publikum seit jeher gern systematische Zumutungen präsentiert. Mit diesem Alterswerk gedenkt der geächtete Meister nun seine Randexistenz in der BRD abzurunden. Zu anderen Zeiten wäre ihm Aufmerksamkeit sicher gewesen: Das atemberaubend klare, freche, knappe Gedankensystem sieht sich als Parallelentwurf zum Hegelschen, gebaut aus dem Nichts, ohne Rücksicht auf zu glaubende Geschichten.

Wer auch die „rationale Runologie“ nachvollziehen kann, wundert sich nicht, warum mit Oberlercher die Welt verkehrtherum erscheint: Das Bunte der Moderne fällt zum Schein ihrer systemischen Ödnis zusammen, aber das Unmittelbare, Hergebrachte, Erfahrene, heute in Grund und Boden Kritisierte verwandelt sich wieder zum Schöpfungsquell, Sich-Zeigendem, Zu-Bezeichnendem, also Göttlichem. Da keiner das Zitieren wagen wird, dürften selbst die unanstrengenden Stücke aus den launigen Schlußkapiteln unverwertet bleiben. Das ist nur gerecht, liegt doch das Ganze den Teilen voraus. Wer dagegen auf spannendere Zeiten hofft, sollte dieses Finale unbedingt im Regal verstecken.

Erschienen im März 2014 / ISBN 978-3941348929 / 168 Seiten, 14,90€

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Philosophie der Mathematik - Umschlag

▪ Philosophie der Mathematik

Klappentext: Es ist Zahltag. Lange genug hat sich die „Königsdisziplin“ Mathematik überall breitgemacht. Nach Reinhold Oberlercher verdankt sie diese Allgegenwärtigkeit ihrer Funktion als Hilfswissenschaft der bürgerlichen Ökonomie. Beizukommen sei ihr deshalb auch nur mit ihrer Würdigung und Verortung im philosophischen System - was Hegel begann, aber bis heute unausgeführt blieb.

Wer sich also schon immer fragte, woher die Mathematik eigentlich ihre Grundsätze herbeizaubert, warum die 0 eine Zahl sein soll, weshalb diese rationale Wissenschaft irrationale Zahlen produziert oder den Zahlen immer noch etwas Mystisches anhaftet: er wird hier eine überzeugende Erklärung finden. Die systematische Ausführung scheint verwickelt und fremd, doch sie steht auf dem sicheren Boden eines Grundbegriffs. Unser gewöhnliches Rechnen sinkt zum unbewußten Hantieren mit unbegriffenen „Ordinärzahlen“ herab, dem die berechnete und berechenbare Ordinärwelt der Moderne entspringt. So ist auch diese Abrechnungsschrift ein Angriff gegen die allgemein durchgesetzte Begrifflosigkeit.

Erschienen im Mai 2012 / ISBN 978-3941348912 / 93 Seiten, 10,95€

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Hegels System in Formeln - Umschlag

•▪ Hegels System in Formeln

Klappentext: Wenn Reinhold Oberlercher mit seinen Formeln die aufgehäuften Berge der Philosophie verdichtet, macht sich auch bei Kennern und Gönnern ein betretenes Schweigen breit. Muß und darf das sein? Nun hat er auch noch den härtesten Brocken, den großen Hegel, in die Mangel genommen und dessen Enzyklopädie auf 40 A5-Seiten gequetscht. Der Versuch scheint lästerlich, schließlich hatte der Meister selbst sich gegen jeden Formalismus ausgesprochen. Aber weder das Kürzel D ändert etwas am Dasein noch ist ein a ↔ b für Wechselwirkung mißverständlich.

Nur der Speck ist jetzt weg, an dem sich so viele Breit- und Zertreter des alten Meisters labten. Es bleibt die selbst nachzuvollziehende Begriffsbewegung von Logik – Natur – Geist in einer Kürze, bei der sich nun niemand mehr um die Logik herumdrücken und sofort zum Spott und Hohn über den Weltgeist ansetzen kann. Wenn an Hegel wirklich noch alles stimmt in diesem Heft, so ist dies nicht nur des Autors Meisterstück. Es ist DER Ariadnefaden in den dunklen Gängen des Hegelschen Systems für jeden angehenden Neuidealisten.

Erschienen im November 2010 / ISBN 978-3941348905 / 133 Seiten, 12,95€

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Das Kapital, formalisiert und vollendet - Umschlag

••• Das Kapital von Karl Marx - formalisiert und vollendet

Klappentext: Totgesagte leben länger und Karl Marx am längsten - wie automatisch steigt das Interesse am „Kapital“, wenn dessen Kurse fallen. Die „Höllenfahrt der Wirtschaftsgesellschaft“ nähert sich einem Tiefpunkt, der antikapitalistisches Handeln erzwingen wird. Zwar wurde der Realmarxismus blamiert bis auf die Knochen, aber offenbar nur, damit es für die siegestrunkenden Ideologen des Kapitals noch ärger wird.

Zum richtigen Zeitpunkt also erscheint die Neuauflage des bisher totgeschwiegenen Versuches, mit Marx ernst zu machen - was zuerst bedeuten muß, sein Fragment zu Ende zu schreiben. Heerscharen von Marxisten wagten dies nicht: Reinhold Oberlercher packt es beiläufig in 80 Seiten Formelstakkato. Das ist kein erbauliches Heft über die Schlechtigkeiten dieser Welt und deren barbarische Charaktermasken. Oberlerchers Ökonomiekondensat ist Begriffsentwicklung in klassischer Form, mit der der ganze bunte Wahnsinn der Warenwelt zusammenschrumpft zu einem handlichen Nachschlagwerk. Das ist doch wohl die Höhe. Ja, das könnte die Höhe sein, von der das wirklich Neue zu erspähen ist.

Erschienen im Mai 2009 / ISBN 978-3941348714 / 88 Seiten, 10,95€

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Systematische Miniaturen - Umschlag

•• Systematische Miniaturen

Klappentext: Wo Krisen wüten, ist die Systemfrage nicht weit. Und Reinhold Oberlercher meint gar, auf sie die Antwort zu wissen. In klassischer Paragraphenform, die einem flüchtigen Leser dogmatisch vorkommen mag, entfaltet er aus dem jeweiligen Grundbegriff vier bis heute unverstandene Systeme: das der Bildung, des Rechtes, des Staates und der Globalisierung. Liefert er im ersten den hilflos schlingernden Pädagogen eine klare Vorstellung ihres Tuns, so entzieht er im zweiten den modernen Juristen den sicher geglaubten Boden. Das Recht, mit der Marxschen Methodik des „Kapitals“ entwickelt, wird zum Kern der Politik und diese als wesensgleicher Prozeß der Ökonomie begriffen. In der Theorie des Staates gelangen die Völker und angeblich überlebte Staats- und Regierungsformen wieder zu Ehren, bis im System der Globalisierung die innere Logik eines gigantischen Zerstörungsprozesses aufgezeigt wird. Dieses Heft bietet den Rohstoff für viele tausend Seiten sekundärer Kulturkritik; es ist ein scharfer Stachel gegen die gesellschaftlichen Blasen der Moderne.

Erschienen im Januar 2009 / ISBN 978-3941348721 / 76 Seiten, 10,95€

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Das Gesetz - Umschlag

• Das Gesetz - Kritik des legalen Denkens

Klappentext: Statt, wie sonst üblich, die alten Treter der großen Philosophen auf modern zu putzen und sich im Abglanz zu sonnen, nimmt Reinhold Oberlercher deren liegengebliebene Bälle und spielt das spekulative Spiel mit den Begriffen selbst weiter. Diesmal galt es, den ewigen Streit zwischen Recht und Gesetz zu beenden, indem die Streithähne beide das ihre bekommen: Eine erschöpfende und dennoch einfache Formalisierung.

Auf dem anschließenden furiosen Ritt durch die Geistesgeschichte des Gesetzes setzt es kritische Hiebe für all die großen Namen. Denn selbst die griechischen und deutschen Titanen des Geistes scheuten die letzte Konsequenz: „Das Recht, Gesetze zu geben und anzuwenden, hat niemand. Alle Besitzer, alle Machthaber und alle Herrscher, die Gesetze geben und anwenden, brauchen kein Recht, um zu tun, was sie tun. Sie brauchen nur Wille, Gewalt und Macht zum Gesetz.“ Der Zeitgeist wendet sich mit Grausen: Die Metaphysik ist wieder da - und wie!

Erschienen im Oktober 2008 / ISBN 978-3941348707 / 157 Seiten, 14,90€

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Bibliographie: